Rund 50 Teilnehmer waren am Mittwoch (21. Januar 2026) ins Kulturforum Görlitzer Synagoge gekommen. Sie möchten Teil des deutsch-polnischen Interreg-Projektes „Slow Life “ sein, dass in den kommenden Jahren eine Genussregion beiderseits der Neiße errichten möchte.
Nach rund einem Jahr Vorarbeit mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Hochschule Zittau- Görlitz geht es jetzt in die Umsetzungsphase. In den kommenden Wochen und Monaten werden erste „Genusspunkte“ besucht und getestet. Dem Begriff „Genuss“ sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Kulinarik soll den Kern der künftigen Genussregion bilden. Darüber hinaus sollen aber auch regionale Produzenten, Wellness- und Kunsteinrichtungen sowie touristische Attraktionen einbezogen werden. Diese müssen “echt, erlebbar, regional und bewusst” sein. Die Organisatoren möchten hier keine Grenzen setzen und sind offen für Ideen und Inspirationen.

Das Netzwerktreffen in Görlitz, organisiert vom Team Destinationsmanagement mit Maja Daniel-Rublack und Saskia Beug, diente dazu, sich näher kennen zu lernen und Kooperationen anzustoßen. In den Vorträgen wurden durch Prof. Dr. Ute Pflicke die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit vorgestellt, darunter Potentiale und Anforderungen an das Projekt.

Die MDR-Redakteurin Peggy Wolter, selbst eine bekennende Polen-Liebhaberin präsentierte lebhaft Eindrücke ihrer Reisen zu unseren Nachbarn. Praxis-Beispiele aus der gelebten grenzüberschreitenden Gastronomie brachten Weinhändler Axel Krüger aus Görlitz und Dominik Odroniec, Küchenchef der „Villatoro“ in Zgorzelec ein.
Unter Führung der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH gehören die HSZG und der Powiat Zgorzelcki zu den Projektpartnern.


